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Lihas - Edelsteinlexikon : Bernstein
Qulitätsmineralien und Qualitätsedelsteine

Lihas - Edelsteinlexikon Bernstein






Chemische Formel: etwa C10 H16O (Sediment)
Chemische Zusammensetzung: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff
Farbe: honiggelb, gelbweiß, orange, rot, grünlich, schwarz, selten blau
Härte: 2-2,5
Dichte: 1,05-1,096
Kristallsystem: amorph
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Fettglanz, matt
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: keine
Besonderheiten: lädt sich durch Reibung elektrostatisch auf







Namensgebung und Geschichte:

SDer Name Bernstein kommt vom Niederdeutschen „bernen“ oder „börnen“= brennen und bedeutet Brennstein.

Zündet man den Bernstein leicht an, verbreitet sich der typische, angenehme Weihrauchgeruch. Aus diesem Grund war der Bernstein seit alters her ein Bestandteil aromatisch duftender Gemische. Das früher in der Wissenschaft für den Bernstein verwendete Synonym „Succinit“ stammt vom litauischen Wort „sakai“ (lit.“sakas“) ab und bedeutet Harz.

Der Mensch kennt den Bernstein schon seit dem Paläolithikum, was archeologische Funde beweisen.

Der Bernstein diente sogar in der Steinzeit als Zahlungsmittel.

Wenn es um den Bernstein geht, darf eines nicht unerwähnt bleiben- Das Bernstein-Zimmer

Ein Geschenk des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm des 1.an den russischen Zar Peter des Großen.

Hierbei handelt es sich um eine 55 Quadratmeter umfassende Wandfertäfelung aus Bernstein gefertigt.

Das Bernstein-Zimmer wurde im Katharinenpalais von Zarskoje Selo, dem heutigen Puschkin südlich von St. Petersburg eingerichtet. Die Vertäfelung des Bernsteinzimmers wurde während des Zweiten Weltkrieges von deutschen Truppen nach Ostpreußen in das Königsberger Schloß entführt.

Bis heute weis niemand, ob es das Bernstein-Zimmer noch gibt, ob es verbrannt oder vielleicht bei einem Seetransport untergegangen ist.

Seit einigen Jahren haben sich Spezialisten zur Aufgabe gemacht, die Wandfertäfelung naturgeteu aus Bernstein nachzuschnitzen, da man wohl die Hoffnung auf die Rückkehr des Bernsteinzimmers aufgegeben hat, nachdem man in mehr als 130 möglichen Verstecken danach gesucht hat.

Allgemein:

Der Bernstein ist ein organischer Edelstein. Diese werden nicht von Mineralien gebildet, sondern durch Lebewesen. Einige sind z.B. fossile Überreste von Organismen, die vor Millionen von Jahren lebten und andere wiederum werden täglich von lebenden Geschöpfen produziert.

Bernstein ist ein von Kiefern, die vor vielen Millionen Jahren wuchsen stammendes fossiles Harz.

Man findet ihn oftmals in Form von weichen, wachsartig anmutenden Kieseln am Strand.

Bernstein ist sehr leicht, so das er manchmal über weite Strecken durch das Meer befördert wird und so an Stränden auftaucht, die weit von seinem Entstehungsort entfernt sind.

Es gibt Bernstein mit in sich eingeschlossenen Lebensspuren ( Fliegen, Spinnen, Milben, Mücken), die man Inklusen nennt. Am Beispiel eines Fliegenfängers läßt sich erkennen, wie die Tiere in`s Harz gelangt sind.

Seltener noch als tierische Reste findet man Pflanzenteile im Bernstein.

Fundorte von Bernstein:

Anrainerstaaten der Ostsee, niederländischen und englische Küste, Italien, Rumänien, Rußland (Palmnicken/Ostpreußen, Sibirien),

Ukraine, Birma, Kanada, USA (atlantischer Bereich

Umgang/Pflege:

Bernsteinschmuck ist bei der Hausarbeit grundsätzlich abzunehmen, da es sich um einen relativ wweichen Stein handelt. Der Stein sollte niemals mit Mitteln wie Benzin, Benzol, Alkoholen, Laugen, Ölen oder Ammoniak in Berührung kommen.Kosmetika und Parfüms können ihn ebenfalls angreifen. Auch Wasserstoffsuperoxyd, das im Friseursalon Anwendung findet, schädigt den Stein.

Bernstein ist sehr wärmeempfindlich und brennbar!

Verwendung:

Bernstein wird nicht nur zu Schmuck und Kunstgegenständen verarbeitet sondern auch für technische wecke genutzt z.B. für die Gewinnung von Bernsteinsäure und Bernsteinöl und als Isolationsmaterial in der Feinelektrik.


Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 14. Juni 2009