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Edelsteine Lexikon empfehlenswert und informativ


Edelsteine Lexikon
Hämatit (Blutstein)







Chemische Formel: Fe2O3 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Eisen, Sauerstoff
Farbe: schwarz, grauschwarz, schwarzbraun
Härte: 5-6,5
Dichte: 4,95-5,16
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine, nur Absonderung
Glanz: Metallglanz, matt
Transparenz: nur selten durchscheinend, undurchsichtig
Strichfarbe: kirschrot
Bruch: muschelig, faserig
Ähnliche Mineralien: Goethit, Kassiterit
Besonderheiten: keine







Namensgebung und Geschichte:

Benannt ist der Hämatit nach dem aus dem griechischen kommenden „haema“= Blut.

Seit der Zeit der Ägypter und Babylonier ist dieser Stein bekannt. Im Mittelalter setzte man ihn in Broschen und stellte aus ihm Siegelstöcke her. Eine Varietät des Hämatit ist der Specularit .Dessen Kristalle bilden einen so starken Glanz, das man sie einst als Spiegel benutzte.

Allgemein/Vorkommen:

Hämatite werden in vielen Gesteinsarten gebildet. Typische Vorkommen sind Sedimentgesteine und Mineralgänge. Große Hämatitmassen entstehen, wenn stark eisenhaltige Flüssigkeiten durch andere Gesteinsarten sickern.

Häufig bildet der Stein blasige Massen aus, die als „roter Glaskopf“ bezeichnet werden.

Andere Erscheinungsformen sind beispielsweise der Eisenglanz, Eisenglimmer und Rötel.

Fundorte:

Lahn-Dill-Gebiet / Hessen, Schweden, Italien (Elba), Ukraine (Krivoi), Rußland (Ural), Brasilien (Minas Gerais) Kanada (Neufundland), USA (Misssouri)

Umgang/Pflege:

Der Hämatit läßt sich problemlos mit Wasser reinigen.

Gegen Hitze ist er empfindlich-verliert seinen Glanz.

Verwendung:

Der Hämatit wird in pulverisierter Form als roter Farbstoff und als Poliermittel eingesetzt und für Schmuckzwecke verschliffen. Desweiteren wird er als Eisenquelle in der Metallindustrie genutzt, da etwa 40 bis 65 % Eisen enthält.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 23. Dezember 2007