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Edelstein Lexikon Opal


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Chemische Formel: SiO2nH2O (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff, Wasser
Farbe: farblos (Hyalit), weiß (Milchopal), gelbbraun, braun, braunschwarz (Gemeiner Opal), orange, rot, braunrot (Fleischopal, Feueropal), gelbgrün, grün (Prasopal, Moosopal), Opale mit buntem Farbenspiel werden Edelopale genannt.
Härte: 5,5-6,5
Dichte: 5,0-6,0
Kristallsystem: amorph
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Glasglanz, Perlmuttglanz, matt
Transparenz: durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß, gelb, braun
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Chalcedon (beim Opal blau)
Besonderheiten: opalisieren, Katzenaugeneffekt





Namensgebung und Geschichte:

Der Opal ist nach dem altindischen Wort „upala“ = edler Stein benannt.

Im antiken Griechenland wurde der Opal "opalios" und später im alten Rom "opalus" genannt.

Synonme wie Neslit, Weese oder Granulin konnten sich nie gegen die Bezeichnung Opal durchsetzen.

Bevor man aus Opal Schmuckgegenstände anfertigte wurden aus ihm primitive Werkzeuge hergestellt.

Lange vor der Entdeckung Amerikas verwendeten die Mayas und Azteken, Opal als Schmuck und für kultische Zwecke.

In der griechischen Mytologie heißt es, das im Opal jene Tränen des Zeus verewigt sind, die er im Kampf gegen die Titanen vergoss.

In Indien werden Opale bis heute als Talisman getragen.

Die ersten Feueropale gelangten Anfang des 19.Jahrhunderts nach Europa.

Allgemein:

Opal ist ein Mineral der Quarzgruppe, das in der Umgebung von Thermalquellen, in Erstarrungsgesteinen und in Sedimentgesteinen gebildet wird. Er bildet keine Kristalle sondern längliche Massen (wie Stalaktite).

Im Süden Australiens in der „Cooper Pedy Mine“ liegen Opale in Sandstein und tonigen Gesteinen als Knollen, Klümpchen oder schichtig. Hier wurden am Anfang des Opalrausches die begehrten Steine per Hand zu Tage befördert, was natürlich mit großen Anstrengungen verbunden war. Heute sind die Opalschürfer mit moderner Technik ausgerüstet, was nicht unbedingt von Vorteil ist, da dünne Lagen des kostbaren Steines zerstört werden können. Opale mit buntem Farbenspiel werden Edelopale genannt.

In Mexiko erfolgt der Abbau von Edelopal in Kleinstbetrieben von Hand.

Edelopal wird natürlich als Schmuckstein verwendet, dabei werden Opallagen, die sehr dünn sind mit anderen Steinen als Stütze unterlegt oder von einer durchsichtigen Bergkristallschicht als Schutz überdeckt. (Dublette bzw. Triplette) Oftmals ließen sich dünnschichtige Opale mit sehr schönem Farbspiel ohne diese Verfahren nicht verwenden.

Feueropale weisen nur sehr selten so ein prächtiges Farbenspiel wie Edelopale auf.

Sie werden auf Grund ihrer feuerroten Farbe geschätzt und für Schmuckzwecke facettiert.

Fundorte:

Australien, Brasilien, Japan, Mexiko, USA

Umgang/Pflege:

Der Edelopal bedarf besonderer Pflege.

Es entstehen Risse im Stein und das Farbenspiel verblaßt, wenn mit der Zeit die eingelagerte Feuchtigkeit entweicht. Es empfiehlt sich desshalb, den Stein bei Nichtgebrauch in feuchter Watte zu lagern, um das Altern des Steines zu verzögern oder zu verhindern.

Zu vermeiden sind Hitze, Druck und Stoß. Säuren und Kosmetika sind unbedingt fern zu halten!

Der Stein zerspringt unter Wärmeeinwirkung!

Nur mit Seifenwasser reinigen und nie mit Ultraschall!

Verwendung:

Der Edel-und der Feueropal findet als Schmuckstein Verwendung.

Kunstgewerbliche Gegenständen werden aus Gemeinem Opal gefertigt.



Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 27. Dezember 2007